Ein Paar, das anfragt, hat meistens drei bis fünf Betriebe angeschrieben. Es vergleicht dann nicht Angebote, sondern Antworten. Wer den Termin bestätigt, den Preis nennt und einen nächsten Schritt vorschlägt, ist im Rennen. Wer zurückfragt, ohne etwas zu geben, fällt raus.
Der Aufbau, der funktioniert
- Zuerst der Termin: frei oder nicht. Das ist die Frage hinter jeder Anfrage.
- Dann der Preis für genau das, was gefragt wurde. Keine Preisliste, eine Zahl.
- Dann ein Satz, der zeigt, dass ihr gelesen habt, was dasteht.
- Zum Schluss ein konkreter nächster Schritt mit zwei Terminvorschlägen.
Was ihr weglassen könnt
Die Firmengeschichte. Sie steht im Profil, und wer sie lesen will, findet sie dort. In einer Antwort kostet sie nur den Platz, an dem die Zahl stehen sollte.
Lange Bedingungen. Anzahlung, Stornofristen und Überstunden gehören ins Angebot, nicht in die erste Mail. Wer im ersten Kontakt mit Bedingungen anfängt, klingt nach Risiko statt nach Vorfreude.
Rückfragen, die ihr euch selbst beantworten könnt. Wenn die Gästezahl fehlt, nennt einen Preis für die übliche Größe und schreibt dazu, was sich bei Abweichung ändert.
Absagen sind auch Antworten
Wenn ihr belegt seid, sagt zügig ab und, wenn ihr könnt, nennt eine Kollegin oder einen Kollegen. Das kostet euch nichts und bringt oft die nächste Empfehlung zurück. Eine unbeantwortete Anfrage dagegen bleibt in Erinnerung, und zwar schlecht.
Bereit für den nächsten Schritt?
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